Waldwichtelgruppe

 

Durch die wesentlichen Grundsätze der pädago-gischen Arbeit in unserem Waldkindergarten versuchen wir in unserer von Reizen überfluteten Welt Platz zu schaffen zum „Kindsein“ und die geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklungs-stufen der Kinder sinnvoll zu unterstützen.

Natur als Lebens- und Erfahrungsraum

Der tägliche Aufenthalt in der natürlichen Umgebung des Waldes ermöglicht den Kindern unmittelbares Erleben und ganzheitliches Begreifen der sie umgebenden Natur. Dies führt zur natürlichen Schulung der Sinne und lässt auch die Erfahrung der eigenen Grenzen und das Erleben von Stille auf selbstverständliche Weise zu.

 

Freies Spiel
Durch den hohen Stellenwert der Freispielzeit ohne vorgefertigte Spielsachen werden die wichtigen kindlichen Entwicklungsbereiche Motorik, Kreativität, soziale und emotionale Kompetenz auf optimale Weise unterstützt und gefördert.

Projektarbeit
Im situationsorientierten Arbeiten wird die Erlebniswelt der Kinder bewusst wahrgenommen, aufgegriffen und in Form von Projekten thematisiert.

Kompetenzen individuell entwickeln
Durch regelmäßig stattfindende Angebote wie Forschertag, Kochtag und „Schlaue Füchse“ (für die Ältesten im letzten Kiga-Jahr) oder Lese-, Sing- und Erzählkreis, aber auch Spiel- und Entspannungsrunden in der Kleingruppe bieten wir unseren Kindern die Möglichkeit, soziale und emotionale Basiskompetenzen, aber auch Fachkompetenz in den jeweiligen Bereichen zu erwerben und zu vertiefen. Eigenständig, individuell, selbstbestimmt durch eigene Beobachtung und Erfahrung, dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angemessen.

Unser Waldkindergarten macht Kinder fit für das Leben
– er lässt sie ins Leben wachsen.

 

Unsere Wichtel …

 Es hat die ganze Nacht geregnet. Schon vor dem gemeinsamen Morgenkreis entdecken einige Kinder, dass sich auf dem angrenzenden Feldweg ein kleiner Bach bildet, der von einer bislang unentdeckten Quelle gespeist wird. Das Wasser glitzert. Goldstaub?!? Das muss eine Wichtelquelle sein. Ein neuer Spielplatz mit einer ungeahnten Fülle an Möglichkeiten ist entdeckt…

Das Spiel hat als Urbedürfnis einen sehr hohen Stellenwert in der Entwicklung des Menschen. Das Kindergartenkind benötigt besonders das freie Spiel, also spielen ohne vorgefertigtes Spielzeug. Hier kann es üben, an seine Grenzen zu gehen, im selbstgewählten Rollenspiel Verantwortung zu übernehmen, Spannungen auszugleichen, Konflikte auszutragen, Geduld mit anderen und sich selbst zu haben.

Die Waldkindergarten-Gruppe nimmt bis zu 24  drei- bis sechsjährige Kinder auf, möglichst gleich viele Mädchen wie Jungen.

Für Kinder mit besonderem Förderbedarf sind bis zu 2 integrative Plätze vorbehalten, wobei im Einzelfall zu prüfen ist, ob der für das Kind notwendige Betreuungs- und Pflegeaufwand im Waldkindergarten geleistet werden kann.