Unser Kindergartenteam


Unsere Kindergartengruppe (18 bis max. 25 Kinder) wird betreut von Christine Thoma (Kindergartenleitung, staatl. anerkannte Sozialpädagogin), Roswitha Hader (Diplom-Sozialpädagogin) sowie von Kristina Richter (Erzieherin). Zusätzlich wird einmal in der Woche ein Forschertag angeboten, der von Silke Jäschke (Diplom Biologin, Umweltpädagogin und Kinderpflegerin) gestaltet wird.


 
Silke Jäschke, Kristina Richter, Christine Thoma, Roswitha Hader


Christine Thoma, staatl. anerkannte Sozialpädagogin, Kindergartenleitung:

Der Mensch – ob Kinder oder Erwachsene – ist Teil der Natur. Leider erlaubt uns unser Alltag zumeist nicht, die positiven Effekte eines langen Aufenthaltes im Freien für Gesundheit und Entwicklung ausreichend zu nutzen. Der Waldkindergarten bietet Kindern die Chance, die Möglichkeiten des Waldes und des Geländes ausgiebig und in Ruhe wahrzunehmen. Den Rhythmus der Jahreszeiten erleben, einen steilen Waldhang erklimmen, am Bach spielen, im Schnee toben, gemeinsam mit anderen eine Hütte bauen, sich unbegrenzt ausleben oder entspannt im Moos liegen ermöglichen den Kindern ‚echte‘ Erfahrungen mit allen Sinnen.
Dabei ist mir persönlich wichtig, zu den Kindern eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und ihnen einen geborgenen und geschützten Rahmen zu geben in einem Umfeld, in dem sie sich die Welt im eigenen Entwicklungstempo erschließen und ihre persönlichen Fähigkeiten ausbauen können. Immer wenn ich in die glücklichen Kinderaugen und lachenden, rotbackigen Gesichter sehe, freue ich mich, Kinder auf diese naturnahe Art zu begleiten.

Roswitha Hader, Diplom Sozialpädagogin:

„Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.“ (François Rabelais)
Mit einem Waldkindergarten assoziiere ich viele Freiräume für Kinder, in denen Platz für selbständiges Handeln, Beobachtung, Abenteuer, Freies Spiel, Bewegung, Naturerlebnis mit allen Sinnen ist. Kinder sollten ihre Welt nicht in isolierten, eingegrenzten und eigens dafür ausgewiesenen Räumen und Orten erleben. Im Waldkindergarten hat ein Kind die Möglichkeit seine Umwelt mit Körper, Seele und Geist zu erfahren. Das sind Gründe, warum ich gerne in unserm Waldkindergarten arbeite.

Kristina Richter, Erzieherin:

Pestalozzis Symbolspruch „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ steckt den Rahmen ab, innerhalb dessen ganzheitliches Lernen möglich ist. Dabei ist das Herz die Basis der Bildung. Wenn die Kinder sich, ihre Umgebung und Jahresrhythmen in natürlichen Zusammenhängen erleben, bekommen Lernprozesse eine andere Qualität. Schon zu Beginn meiner Ausbildungs- und Berufszeit loderte meine Begeisterung für die Institution Waldkindergarten auf und wird auch heute noch jeden Tag aufs Neue entflammt. Es ist ein wunderbarer Arbeitsbereich auf einer sehr offenen und vertrauensvollen Basis mit den Kindern, den Eltern und den Kolleginnen.

Silke Jäschke, Diplom-Biologin, Umweltpädagogin und Kinderpflegerin:

„Der Weise pflegt die Wurzel – der Grashalm wächst nicht schneller, indem man daran zieht.“ – Zen-Weisheit
Ich habe vor ca. 10 Jahren erstmals von der Idee „Waldkindergarten“ gehört und sofort Feuer gefangen. Als Mutter von damals zwei, heute drei Kindern habe ich den Waldkindergarten Waldwichtel zusammen mit anderen Eltern gegründet, weil ich fest davon überzeugt war – und es bis heute bin – , dass es die beste Art von Kindergarten für unsere Kinder ist. Schon seit dem ersten Jahr biete ich mit den „Forschertagen“ den Kindern an, ihrer Neugier an naturwissenschaftlichen Phänomenen nachzugehen und diese zu vertiefen. Richtig spannend ist es für mich, wenn die Kinder mit leuchtenden Augen und einem Gesichtsausdruck höchster Konzentration experimentieren und Beobachtungen machen oder nach ihren eigenen Vorstellungen Versuche und Lösungen finden, die ich selbst noch nicht kannte. Das ist echte Forscherarbeit! So können wir zusammen und aneinander wachsen, gemeinsam Neues lernen und entdecken und darum wird es bei uns auch nie langweilig. Mein Traum ist in Erfüllung gegangen: Ein Kindergarten in der Natur, in dem sich Kinder noch entfalten dürfen, eigene Interessen und Ideen haben und ausleben dürfen, nicht in einen vorgegebenen Rahmen passen müssen, sondern als kleine Menschen mit individuellen Fähigkeiten geachtet und angenommen werden, wie sie sind. Ein Kindergarten, in dem Kinder lernen wollen und dürfen und nicht müssen. Und, in dem Kinderaugen noch leuchten können. Und was könnte schöner sein, als diese Freude und Begeisterung mit den Kindern erleben und teilen zu dürfen… und darum bin ich immer noch dabei!