Spende durch Eröffnungswochenende des Büro- und Ärztehauses Donaumarkt sowie des Neubaus der Garten- und Landschaftsbau GmbH Leibl

Die Kinder des Waldkindergartens Waldwichtel in Eben bei Degernbach, freuen sich über eine Spende von 700 Euro. Der Scheck wurde vor Kurzem von Geschäftsführer Martin Schießl (links) an die Kindergartenleiterin Christine Thoma (rechts) sowie die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Naturpädagogik, Verena Breu, übergeben. Der Verein Naturpädagogik ist der Träger des Waldkindergartens.
Das Geld kam beim Eröffnungswochenende Anfang April in Straubing zusammen: Dort wurde das Büro- und Ärztehaus Donaumarkt sowie der Neubau der Garten- und Landschaftsbau GmbH Leibl eingeweiht. Neben weiteren Attraktionen wie Fachvorträgen, Staudenausstellung und Kinderprogramm, wurden Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis für den Waldkindergarten angeboten.

Walderlebnistag – 04.05.2019

Presseberichte zum Walderlebnistag 2019:

Nur mit Gummistiefel

Walderlebnistag war nass, aber schön
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung – das ist seit jeher das Credo der Waldkindergartenkinder in Eben bei Degernbach. Am Samstag fand  der Walderlebnistag statt, bei dem sich alle Interessierten über den Waldkindergarten, den Verein Naturpädagogik sowie die Angebote von „Abenteuer Natur“ informieren konnten. Leider hatte das Wetter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung gemacht und so kamen nur wenige Besucher, gewappnet mit Gummistiefeln und Regenkleidung, in den Wald.  

Die Kinder hatten trotzdem ihren Spaß: Schließlich war es auch ein Treffen vieler hiesiger und ehemaliger Kindergartenkinder. Eine Karte und eine Stempelkarte für jeden Besucher, zeigte den Weg über das Gelände sowie die Mitmachstationen: So durften sich die Kinder im Tipi auf Schatzsuche begeben, schnitzen oder eine frisch gebackene Feuerwaffel probieren. Viele Mädchen waren von den Armbändern begeistert, die sie unter Anleitung selbst knüpfen konnten. Harald Gabriel zeigte wie Bogenschießen mit Naturpfeilen funktioniert und beim Tombola-Stand gab es handgefertigte Preise zu gewinnen. An weiteren Stationen durften die Kinder mit Ton zum Beispiel Tassen oder Mäuse kneten, filzen oder heimische Wildkräuter kennenlernen und probieren. Geschicklichkeit war in der Seilstation oder beim Zielwurf mit Fichtenzapfen gefragt. Und wer Hunger bekam, durfte sich schließlich Würstel, Grillkäse oder Kaffee und Kuchen gegen eine Spende für den Waldkindergarten schmecken lassen. Wer den Waldkindergarten noch nicht kannte, konnte sich mit eigenen Augen davon überzeugen, dass Kinder auch bei schlechtem Wetter draußen Spaß haben können, und dass die Natur ihnen alles zum Spielen bietet.
Fotoimpressionen:

 

 

Dank Crowdfunding: Neues Tipi für den Waldkindergarten

 

Der Verein Naturpädagogik hat 3 380 Euro über das Crowdfunding-Portal der Volksbank Straubing gesammelt. Das Geld kommt dem Waldkindergarten „Waldwichtel“ in Eben bei Bogen zugute. Da die kleinen Entdecker auch mal eine Pause oder einen trockenen Unterstand benötigen, war der Wunsch nach einem Tipi sehr groß. Dies ließ sich mit der Crowdfunding-Plattform der Volksbank Straubing sehr gut umsetzen. 2 000 Euro waren das Ziel, das durch Crowdfunding erreicht werden sollte. Schlussendlich waren es stattliche 3 380 Euro, die erzielt wurden. „Mit dem Geld haben wir ein sturmsicheres und beheizbares nordisches Tipi finanziert. Die zusätzlich erhaltenen Spenden fließen in eine verbesserte Innenausstattung, wie zum Beispiel einen Ofen und einen Zeltboden oder sogar als Grundstock für ein weiteres Tipi“, so Stefan Buckley, Projektinitiator. Getreu dem genossenschaftlichen Prinzip „was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, hat die Volksbank Straubing die Crowdfunding-Initiative „Viele schaffen mehr“ (volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.de) ins Leben gerufen, erläutert Edmund Wanner, Vorstandsvorsitzender der Bank. Die Volksbank erhöht jede Spende ab fünf Euro um fünf Euro. – Bild: Hocherfreut über das neue Tipi: Kindergartenleiterin Christine Thoma, Projektinitiator Stefan Buckley, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Straubing, Edmund Wanner, die Vorsitzende des Vereins Naturpädagogik, Julia Reisinger, sowie Kindergartenkinder.

ins Leben wachsen

 

 

 „Lernen mit Hand, Herz und Kopf!“ – ganzheitliches Lernen –

Wenn Kinder beispielsweise Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können, bekommen Lernrpozesse eine andere Qualität. Die Echtheit dieser direkten Erfahrung (Hand), das Angesprochensein mit allen Sinnen (Herz) schafft Bezüge, die Anlass sein können, viele Fragen zu stellen (Kopf).

 

 

 


 

„Wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen!“ – Bewegung –

Bewegung ist nicht gleichzusetzen mit Sport. Über das Erlenen gezielter Bewegungen werden erste wichtige Strukturen im Gehirn angelegt. Vor allem das Toben im freien Raum, die Überwindung natürlicher Hindernisse und das Hantieren mit verschiedenen Materialien in der Natur fördern eine gute Planungsfähigkeit und Raum orentiertung. Beides sind Fähigkeiten, die die Kinder später in der Schule brauchen. Im Waldkindergarten gibt es eine Vielzahl an Bewegungsanlässen ohne Zeitdruck und ohne Einengung.

 


 

 

„Das ist kein Stock, das ist mein Zauberstab!“ – Kreativität

Der Wald bietet Kindern unvergleichliche Möglichkeiten für Rollenspiele, Bautätigkeiten, Erkundungen uvm. Die dort erlebte Bewegungsfreiheit und die vielfältigen Sinneserfahrungen setzen die kindliche Kreativität ganz von selbst in Gang. Das vorhandene Naturmarterial regt die kindliche Phantasie an: der Baumstumpf kann ein Stuhl, ein Tisch, eine Hobelbank, eine Verkaufstheke, ein Flugzeug etc. sein. Vorgefertigtes Spielzeug hat dagegen eine festzugeschriebene Bedeutung und kann dadurch Spielmöglichkeiten und Phantasie der Kinder einengen.